16x Deutschland – Berlin: Reichstag

ARD, 2013, 15 min.

Berlin an einem Tag im Juni, vom Morgengrauen bis tief in die Nacht, an einem Ort im Herzen der Stadt – der Kurzfilm 16xDeutschland – Berlin: Reichstag geht der Frage nach, was die Hauptstadt Deutschlands ausmacht, verdichtet an einem Tag und einem Ort.
Die Kamera begleitet den Arbeitsalltag ganz unterschiedlicher Menschen, die nur eines gemeinsam haben: ihr Arbeitsplatz ist der Reichstag.

Putzfrau, Politiker, Präsident: sie leben in unterschiedlichen Stadtteilen, sind alteingesessene Berliner oder Durchreisende mit ungewisser Aufenthaltsdauer, Einwanderer aus fernen oder nahen Ländern, Bürger der ehemaligen DDR oder der alten BRD. So entsteht eine Momentaufnahme mit den vielen Zutaten, die Berlin so einzigartig machen: die immer präsente Vergangenheit in der Gegenwart; die Verbindung wilhelminischer und moderner Architektur; das Nebeneinander von Politik und Alltag; vor allem aber die Vielfalt der Menschen, die in dieser Stadt leben. Ihre Lebenswege kreuzen sich in diesen 24 Stunden unter der gläsernen Kuppel, ohne, dass sie sich wirklich begegnen. In 16xDeutschland – Berlin: Reichstag werden die Statisten der Demokratie zu Hauptpersonen, während das Ballett der Limousinen, dem Bundespräsident, Kanzlerin und Minister entsteigen, nur den Rahmen der Handlung bildet.

16xDeutschland – Berlin: Reichstag beobachtet aus vielen unterschiedlichen Perspektiven dieses Aufeinandertreffen und skizziert die Biografien der Personen und deren Bezug zu Berlin.

Buch & Regie: Sandra Maischberger, Jan Kerhart
Kamera: Jan Kerhart, Mark Dölling
Ton: Claas de Buhr, Gero von Marientreu
Octocopter: Stefan Müller, Ulrich Schreier, Sven Wendt, Jan Trottnow
Schnitt: Jürgen Hermann
Musik: Jürgen Hermann
Producerin: Martina Steinführer
Produktionsleitung: Melanie Heilig
Produzent: Matthias Martens
Redaktion: Johannes Unger (RBB)

2019-02-18T10:01:05+02:00